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Die künstlerische Praxis als Wissensspeicher oder woher wir wissen, was wir tun - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer Kurztext
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Rhythmus jedes Semester Studienjahr
Credits 2 Belegung keine Online-Anmeldung
Hyperlink  
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Mo. 11:15 bis 12:45 woch 21.10.2019 bis 27.01.2020  Hauptgebäude - Köln Raum 1        
Gruppe [unbenannt]:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Buyken, Evelyn , Dr. phil.
Zuordnung zu Einrichtungen
Fachbereiche
Inhalt
Bemerkung

Künstlerisches Handeln passiert nicht willkürlich oder als bloße Imitation. Das, was Musiker*innen oder Tänzer*innen tun, ist strukturiert und wissensbasiert. Gleichzeitig entzieht sich dieses Wissen oft einer allgemeinen Überprüfbarkeit. Entscheidungen können z.B. unausgesprochen, intuitiv oder auf der Basis eines körperlichen Dialoges getroffen werden. Praktisches Wissen ist zumeist erfahrungsbasiert, durch Routinen und Konventionen vermittelt, in Formen und Theorien des Lernens und künstlerischen Arbeitens verortet, und eng verwoben mit Sprachen, Imaginationen und Materialien des Schaffens und Vermittelns.

In diesem Seminar untersuchen wir ausgewählte Konzepte zum Wissensbegriff der künstlerischen Praxis. Wir erforschen, welche Erfahrungen uns im eigenen Tun (ob künstlerisch, lernend oder forschend) begegnen und wir reflektieren, wie wir diese Erfahrungen uns und anderen zugänglich machen können. Dabei steht u.a. die Frage im Zentrum, welche Rolle das Wissen um (historische) Aufführungspraktiken und historische Spielerfahrungen für das eigene gegenwärtige Spiel einnimmt. Die Studierenden sind eingeladen, ihre künstlerische Arbeit als Forschungsmaterial einzubringen.

Das Seminar erfolgt in zwei Sitzungen in Kooperation mit Prof. Dr. Yvonne Hardt und Miriam Althammer (Tanzwissenschaft) und Studierenden aus der künstlerischen und wissenschaftlichen Praxis des Tanzes. Hierbei werden Fragen nach dem Speichern von performativen Wissensformen und Szenarien des Forschens interdisziplinär betrachtet.

Neben den regulären Terminen besuchen wir ergänzend den Workshop von Prof. Han-An Liu „Die musikalische Praxis wahrnehmen, erforschen und beschreiben: Möglichkeiten der musikbezogenen Phänomenologie“ im Rahmen des Ring-Seminars „Das Wissen der Praxis“ am 23. Januar 2020 zwischen 12 bis 14 Uhr.

Diese Veranstaltung gehört zum hochschulweiten „Labor künstlerische Forschung“. Programm und Hinweise unter: 

Anrechnung:
Alle Studiengänge

Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgt im Zeitraum vom 02.09.2019 um 08.00 Uhr bis zum 30.09.2019 über die E-Mail-Adresse muwi-anmeldung@hfmt-koeln.de unter der Angabe von:
Name, Studiengang, Fachsemester, studentischer Mailadresse (X.Y@stud.hfmt-koeln.de) und Matrikelnummer.

Frühere bzw. unvollständige Anmeldungen werden nicht beachtet.


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20 , Aktuelles Semester: SoSe 2020