Die Rolle der musikalischen Interpretation gegenüber der Idee eines Werkes und das Verhältnis zwischen Komponist:in und Interpret:in stehen im Mittelpunkt dieses Seminars. Historische Aufführungspraktiken, das Selbstverständnis der Interpret:innen über die Jahrhunderte, Noteneditionen und Tonaufnahmen geben eine Idee davon, wie sehr auch unsere als "natürlich" oder selbstverständlich erlebten musikalischen Gestaltungskriterien einer zeitgebundenen Ästhetik verhaftet sind. Der „gute Vortrag“ des 18. Jahrhunderts mit seinem hohen Anteil an Improvisation soll ebenso beleuchtet werden wie das Selbstverständnis der InterpretInnen des 19. Jahrhunderts und die Rolle der Ausführenden in der Neuen Musik. Ziel des Seminars ist es, eine persönliche kreative Imagination und interpretatorische Lebendigkeit zu fördern: was halte ich selbst für eine gelungene Interpretation einer Musik?
Das Seminar findet donnerstags 11,15–12,45 Uhr in Raum N 302 in Wuppertal statt.
Kursbeginn: 8.10.26
Die Anmeldung erfolgt im Zeitraum vom 07.09.26 8 Uhr bis 30.09.26 per Ilias: https://ilias.hfmt-koeln.de/goto.php/crs/187905/rcodeecMkXNG9mn |