Der Kurs führt systematisch in die charakteristische Tonsprache Schostakowitschs und ihre vielschichtige Verwurzelung in russischen und westeuropäischen Traditionen ein und gibt einen Überblick über seine einzelnen Schaffensphasen und die jeweiligen Hauptwerke. Das Hauptinteresse der Analyse gilt dabei nicht nur dem originellen modalen Konzept des Komponisten, seinem Anverwandeln jüdischer Musik und seiner späten Hinwendung zur Zwölftonreihe, sondern auch Aspekten wie Ironie, Groteske und Intertextualität sowie allgemein einer musikästhetischen Einordnung des Komponisten im Hinblick auf die avantgardistischen Strömungen des vergangenen Jahrhunderts.
Teilnehmende, die im Kurs ihre Modulprüfung Werkanalyse absolvieren möchten, können dies in Form eines Referats (ca 30’, plus kleiner schriftlicher Ausarbeitung von 5-8 S.) tun.
Anmeldung per Mail an: Johannes.Schild@hfmt-koeln.de
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