Das Seminar findet als Blockseminar an folgenden Wochenenden in Köln statt:
30. und 31.01.2027 (Raum 13) sowie
13. und 14.02.2027 (Raum Eg01), jeweils von 10:00 – 17:00 Uhr
Musikgeschmack gilt als individuell und ist zugleich gesellschaftlich geprägt. Im Seminar gehen wir der Frage nach, wie Musikgeschmack, soziale Herkunft, musikalische Praxis und Teilhabe an musikalischer Bildung miteinander verknüpft sind. Wir untersuchen, inwiefern musikpädagogische Angebote soziale Ungleichheit (re)produzieren oder auch ausgleichen können. Welche Rolle spielt dabei Musikgeschmack und was hat das alles mit Klassismus zu tun? Ausgehend von der eigenen musikalischen Biografie beschäftigen wir uns mit Prozessen musikalischer Sozialisation, zentralen (kultur)soziologischen Konzepten sowie empirischen Studien zu Musikgeschmack, kultureller Teilhabe, sozialer Ungleichheit und Intersektionalität. Die Seminarthemen werden auf die eigene (künftige) musikpädagogische Praxis bezogen und hinsichtlich ihrer Bedeutung für musikpädagogisches Handeln der Seminarteilnehmer*innen diskutiert.
Für die Seminarteilnahme sind zwei Creditpoints vorgesehen. Das Verfassen einer Hausarbeit ist möglich. Die aktive Teilnahme am Seminar wird in Form von Beteiligung während der Sitzungen, Textlektüre und Vorbereitung kleiner Aufgaben vorausgesetzt.
Die Anmeldung erfolgt im Zeitraum vom 07.09.2026 um 08.00 Uhr bis zum 30.09.2026 über die E-Mail-Adresse max.mille@hfmt-koeln.de unter der Angabe von: Name, Studiengang, Fachsemester, studentischer Mailadresse (X.Y@stud.hfmt-koeln.de) und Matrikelnummer.
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