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Rekonstruktion 1 - Moving through Emotions (REK1) (Praktisches Seminar) - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Praktisches Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer Kurztext
Semester SoSe 2026 SWS
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Rhythmus jedes Semester Studienjahr
Credits siehe Modulhandbuch/Studienverlaufsplan Belegung keine Online-Anmeldung
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Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Baliasnaja, Liza
Zuordnung zu Einrichtungen
HFMTK - Bitte nicht löschen!
Inhalt
Bemerkung

Lehrende: Liza Balisnaja
Ansprechpartner*in: Johanna Hörmann
ECTS-Punkte: siehe Studienverlaufsplan
Ort: ZZT, s. Asimut

Termine und Uhrzeit: 1.-3.06., 14:30-17:30 Uhr

Inhalt:
DT// Im Zuge zunehmender populistischer Tendenzen und rechter Narrative
versteht Liza Baliasnaja den Körper als einen Ort, an dem intensive Emotionen
gespeichert, verarbeitet und kommuniziert werden. In den letzten zwei Jahren
konzentrierten sich ihre Forschung und künstlerische Arbeit insbesondere auf
die Emotionen Angst und Ekel. Sie interessiert sich dafür, wie die Ambiguität
von Emotionen innere Konflikte oder Konflikte zwischen Menschen hervorbringen
kann, wie ein und dieselbe Emotion zugleich Ursache von Verletzlichkeit und von
Aggression sein kann, wie Emotionen fehl gelesen oder missverstanden werden und
auf welche Weise sie durch die Kraft der Empathie andere Körper in Bewegung
versetzen. In diesem Workshop lädt Liza Baliasnaja dazu ein, in ihre künstlerische
Praxis einzutauchen, indem körperliches Gedächtnis und soziale Choreografien
analysiert werden. Ihre choreografischen Prozesse verbinden Theorie, somatische
Wahrnehmung und Bewegungsforschung. Alle drei Ebenen werden mit den
Teilnehmenden geteilt: (1) ein geführtes Warm-up für Körper und Stimme sowie
somatische Scores; (2) die Lektüre und Diskussion ausgewählter Textauszüge aus
der politischen Theorie, der Sozialanalyse und aus künstlerischen Reflexionen;
sowie (3) eine Einführung in die Bewegungsrecherche und die Entwicklung von
physischem Material, das die Grundlage von Liza Baliasnajas zwei jüngsten
Arbeiten bildet, Chiaroscuro und Shield is a Weapon.

EN// In the wake of growing populist tendencies and right-wing narratives, Liza
Baliasnaja approaches the body as a place where intense emotions are stored,
processed and communicated. In the last two years, her research and work have
been centered around emotions of fear and disgust. She is interested in how
ambiguity of emotions can cause conflict within the self or between one
another, how the same emotion can become a cause of vulnerability as well as a
cause for aggression, how emotions can be misread or misunderstood, in which
ways emotions ‘move’ other bodies through the power of empathy. For this
workshop, Liza Baliasnaja offers to dive into her artistic practice by
analysing bodily memory and social choreography. Her choreographic processes
combine theory, somatic sensing and movement research. All three layers will be
shared with the participants of the workshop: (1) Guided warm up for body
and voice + somatic scores. (2) Reading and discussion of excerpts from
important text references from political theory, socio- analysis and artistic
reflections. (3) Introduction of movement research and development of physical
material that is at the base of Liza Baliasnaja’s two latest works -
Chiaroscuro and Shield is a Weapon.
Bemerkungen: TN: BA Tanz 1. St.j. + MA TW, Pflichtseminar Rekonstruktion BA 1.
St.j. + MA Modul Tanzhistoriographie, MA TV Modul 2, Anmeldung bei
nina.haenel@hfmt-koeln.de

 

 

 

 

 


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Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden:
Bachelor Tanz  - - - 1