Ansprechpartnerin: Sevi Bayraktar, Johanna Kasperowitsch, Wencke Kriemer
ECTS-Punkte: Tanztechnik Modul 1, siehe Studienverlaufsplan
Ort: Studiotheater ZZT
Termine: 13.-17.4., s. Asmiut
Inhalt:
DT// In Krisenzeiten wird die Frage, wie sich künstlerische Praxis in gesellschaftliche Realitäten einschreibt besonders präsent. Kunst ist Teil der Gegenwart und verhandelt zeitgleich Ideen der emotionalen, kulturellen, institutionellen und politischen Widerständigkeit. Sie kann Räume öffnen für Prozesse der Heilung und der Befragung dominanter Erzählungen. Wie verhalten sich dabei Widerstand, körperliches Wissen und künstlerische Praxis zueinander und welche Ressourcen werden genutzt? In wie weit haben wir Vertrauen in unsere eigenen Körper, in deren wirkende Kraft und in die Verbindungen, die durch gemeinsames Tanzen entstehen? Wie sind wir, individuell und in Verbindung mit anderen, widerständig und was kommt danach? Vor allem aus FLINTA Perspektiven fragt die Themenwoche nach Verflechtungen von körperlichen und künstlerischen Praxen mit alltäglichen Lebensbereichen sowie nach Möglichkeiten der Stärkung von Zugehörigkeit und Gemeinschaft. Präsentationen, Workshops, und Lectures mit Lehrenden, Studierenden und Gäst*innen lassen diesbezüglich komplexe Blickrichtungen sichtbar werden. Sie laden dazu ein, über gegenwärtige und zukünftige Entwürfe des gemeinschaftlichen Lebens, Handelns und Tanzens zu reflektieren.
EN// How do artistic practice inscribe itself into social realities?
This question becomes especially urgent in times of crisis, when the ground beneath those realities is constantly shifting. Art is vital in such moments, as it simultaneously questions dominant narratives and negotiates ideas and practices of emotional, cultural, institutional, and political resistance. It also offers spaces for community-building, care, and healing. How do modes of resistance, bodily knowledge, and artistic practice relate to one another, and what resources are needed? To what extent do we trust our own bodies, their power, and the connections that arise through dancing together? How do we resist, individually and in connection with others, and what remains after?
From femme perspectives in particular, the theme week explores the interconnections between physical and artistic practices and everyday life, as well as possibilities for strengthening belonging and community. Presentations, workshops, and lectures with teachers, students, and guests reveal complex perspectives on these issues. They invite you to reflect on current and future designs for communal living, action, and dance.
Bemerkungen: TN: Pflichtseminar BA1-4
Bemerkungen: offen für BA Tanz, MA Tanzwissenschaft, MA Tanzvermittlung.
Workshops offen für HfMT-Angehörige mit Bewegungserfahrung.
Anmerkung für TN BA1-4: Diese LV wird als Teil des Modul 1 BA Tanz angerechnet. Pflichtseminar.
Im MA TW kann eine Teilnahme an Lectures, Workshops und Panels als Übung (41007) in Modul 4 angerechnet werden.
Der Besuch von Performances wird sowohl im BA als auch im MA TW nicht angerechnet.
Im MATV können Studierende sich sowohl den Besuch von Workshops als auch Lecture Performances, Opening Lectures oder Performances in Modul 2 anrechnen lassen und stellen sich ihr Programm selbst zusammen. Dabei gilt 15 Zeitstunden entsprechen 1 SWS.
Anmeldung bis zum 01.4.2026 über https://terminplaner6.dfn.de/b/feaba8b2d0089e6707fc9bc0ca20a524-1133157
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