Zur Seitennavigation oder mit Tastenkombination für den accesskey-Taste und Taste 1 
Zum Seiteninhalt oder mit Tastenkombination für den accesskey und Taste 2 
Startseite    Anmelden     
Logout in [min] [minutetext]

Jazzmusikerinnen. Eine alternative Geschichte - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer Kurztext
Semester SoSe 2026 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Rhythmus jedes Semester Studienjahr
Credits siehe Modulhandbuch/Studienverlaufsplan Belegung keine Online-Anmeldung
Hyperlink  
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Do. 15:15 bis 16:45 woch 09.04.2026 bis 16.07.2026  Hauptgebäude - Köln Raum 13        
Gruppe [unbenannt]:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Michaelsen, René , Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Fachbereich 6
Inhalt
Bemerkung

Obwohl der Jazz spätestens seit den 1940er Jahren mit einer progressiven politischen Agenda in Verbindung steht, bleibt die maskuline Dominanz in der Jazzkultur lange Zeit eine unhinterfragte Größe. Die meisten Überblicksdarstellungen folgen deutlich diesem Schema: Jazzgeschichte erscheint als fortlaufende Interaktion wirkmächtiger Männer. Dabei ist der Jazz von Anfang an massiv durch den Beitrag von Frauen geprägt, der indes durch viele historiographische Stereotypen marginalisiert wird - etwa die Privilegierung instrumentaler Soli gegenüber den gestalterischen Konzepten von Sängerinnen und Sängern. Das Seminar verfolgt daher das Ziel, die Geschichte des Jazz im 20. Jahrhundert aus einem auf Musikerinnen und Sängerinnen gerichteten Fokus neu zu erzählen. Dabei wird es um sehr unterschiedliche Künstlerinnen gehen: An Aufnahmen von Ma Rainey, Bessie Smith, Mary Lou Williams, Billie Holiday, Marian McPartland, Melba Liston, Sarah Vaughan, Jutta Hipp, Betty Carter, Nina Simone, Annette Peacock, Abbey Lincoln, Carla Bley, Maria Schneider und Esperanza Spalding lässt sich die Entwicklung des Jazz ebenso exemplarisch verdeutlichen wie an den Beiträgen prominenter Musiker. Darüber hinaus sollen auch einige theoretische Gedanken aus der Gender-Forschung in die Diskussion einfließen, um die Hegemonie maskuliner Narrative in der Jazzgeschichtsschreibung zu analysieren - und damit letztlich einen Beitrag zu ihrer Auflösung zu leisten.

Anrechenbarkeit:

Im Studiengang BoM Jazz/Pop und BM EMP/IGP: Anrechenbar im Bereich III (Bildung) als Modul Musikwissenschaft (Geschichte und Theorie der Populären Musik)
Lehramt BA und ME Seminar Theorie und Geschichte der Populären Musik und Historische Musikwissenschaft
Im Studiengang MA Musikwissenschaften anrechenbar im Modul III (Geschichte und Theorie der Populären Musik) und Modul V (Kulturwissenschaft/Medientheorie), durch Zusatzleistung auch als Lektürekurs
Im Studiengang MA Musikpädagogik Modul 5: Kultur-/Musikwissenschaft.


Anmeldung:

Verbindliche Anmeldung mit Angabe des Studiengangs ab Montag, den 02.03.2026 um 08:00 Uhr unter folgenden Link: https://ilias.hfmt-koeln.de/goto.php?target=grp_136452&client_id=HFMT

Bitte unbedingt das PDF zum Anmeldeverfahren lesen!

Anmeldungen, die vorher erfolgen, werden nicht berücksichtigt.

 

 




Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 21 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden:
Musikwissenschaft  - - - 10
Musikwissenschaft  - - - 11
Musikwissenschaft  - - - 12
Musikwissenschaft  - - - 13
Musikwissenschaft  - - - 14
Modul 3 Bildung  - - - 15
Poptheorie  - - - 19
Musikwissenschaft  - - - 21