Zur Seitennavigation oder mit Tastenkombination für den accesskey-Taste und Taste 1 
Zum Seiteninhalt oder mit Tastenkombination für den accesskey und Taste 2 
Startseite    Anmelden     
Logout in [min] [minutetext]

Jenseits des Guckkastens Visionen neuen Musiktheaters nach 1960 - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer Kurztext
Semester WiSe 2025/26 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Rhythmus jedes Semester Studienjahr
Credits siehe Modulhandbuch/Studienverlaufsplan Belegung keine Online-Anmeldung
Hyperlink  
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Do. 11:15 bis 12:45 woch 09.10.2025 bis 29.01.2026  Wissenschaftszentrum - WiZ Seminarraum M (14.015)        
Gruppe [unbenannt]:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Nonnenmann, Rainer, Professor, Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Fachbereich 5
Inhalt
Bemerkung

Seit Aufkommen der Gattung Oper um 1600 wurde das Verhältnis zwischen Sprache, Musik und Szene immer wieder verändert. Jenseits von Oper, Musikdrama, Kammer- und Literaturoper, Ballett und Tanztheater entstanden vor allem nach 1960 alternative und experimentelle Verbindungen von Musik, Theater, Text, Raum, Körper, Aktion, Licht, Film, Objekten, Video- und Audiozuspielungen, Live-Elektronik, Animationen, Sensoren, Hologrammen, digitalen Medien. Am Anfang standen Happening, Fluxus, Situationismus, Fernseh- und Videooper. Den Musik- und Kunstbegriff erweiterten nicht zuletzt John Cage und revolutionäre Performerinnen wie Yoko Ono, Cathy Berberian, Valie Export, Charlotte Moorman und Marina Abramović. Nach Originale arbeitete Karlheinz Stockhausens fast dreißig Jahre lang an seiner Heptalogie Licht über die sieben Schöpfungs- und Wochentage. Bernd Alois Zimmermann kreierte mit Die Soldaten sowohl thematisch als auch technisch, medial, formal und musikalisch ein Schlüsselwerk des 20. Jahrhunderts. Dieter Schnebel und Mauricio Kagel entwickelten das „instrumentale Theater“, György Ligeti das imaginäre und absurde Theater. Aus Kagels Klasse für Neues Musiktheateran der heutigen HfMT Köln gingen u.a. María de Alvear, Carola Bauckholt und Manos Tsangaris hervor, die ihrerseits neue Formen des Musiktheaters kreierten. Jüngste Entwicklungen verdanken sich Adriana Hölszky, Heiner Goebbels, Theater der Abwesenheit, Michael Beil, Live-Audio und -Video, Jennifer Walshe, New Discipline, Michel van der Aa, Hologramm, Alexander Schubert, Sensor-Pieces/Partizipation, Johannes Kreidler, Neuer Konzeptualismus, Trond Reinholdtsen, Brigitta Muntendorf, Social Composing, und vielen anderen.

Die Anmeldung erfolgt im Zeitraum vom 01.09.2025 um 08.00 Uhr bis zum 29.09.2025 per Ilias: Lehrveranstaltungen: Musikwissenschaft WiSe 2025/26, = https://ilias.hfmt-koeln.de/goto.php?target=cat_164072&client_id=HFMT , dort bitte Kurs auswählen, beitreten und sich als Mitglied eintragen

 

 


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 32 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2025/26 gefunden:
Musikwissenschaft  - - - 9
Musikwissenschaft  - - - 11
Musikwissenschaft  - - - 12
Modul 3 Bildung  - - - 13
Musikwissenschaft  - - - 15
Ringvorlesung  - - - 16
Ringvorlesung  - - - 17
Musikwissenschaft  - - - 18
Wahlpflichtmodul  - - - 19
Wahlpflichtmodul  - - - 20
Wahlpflichtmodul  - - - 21
Wahlpflichtmodul  - - - 22
Wahlpflichtmodul  - - - 23
Wahlpflichtmodul  - - - 24
Wahlpflichtmodul  - - - 25
Musikwissenschaft  - - - 28
Promotionsstudiengänge  - - - 31
Musikwissenschaft  - - - 32