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Tod und Auferstehung? Dies- und Jenseitsvorstellungen in Requiem-Vertonungen aus vier Jahrhunderten Festival ACHT BRÜCKEN 2025 - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer Kurztext
Semester WiSe 2025/26 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Rhythmus jedes Semester Studienjahr
Credits siehe Modulhandbuch/Studienverlaufsplan Belegung keine Online-Anmeldung
Hyperlink  
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Do. 09:15 bis 10:45 woch 09.10.2025 bis 29.01.2026  Wissenschaftszentrum - WiZ Seminarraum M (14.015)        
Gruppe [unbenannt]:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Nonnenmann, Rainer, Professor, Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Fachbereich 5
Inhalt
Bemerkung

Musik ist seit je Ausdruck von Freude und Trauer, Glück und Schmerz, Sehnsucht und Verlust, Klage und Anklage. Das flüchtige Er- und Verklingen prädestiniert die Zeitkunst zur sinnlich erfahrbaren Allegorie von Leben, Sterben, Tod. Exemplarische Passions- und Requiem-Vertonungen aus vier Jahrhunderten konfessionell und liturgisch gebunden oder formal und inhaltlich frei beleuchten sowohl epochentypische rhetorische Figuren, Instrumentationstopoi, Satz- und Formmodelle als auch zentrale Motive von christlicher Theologie, Philosophie, Politik und Zeitgeschehen einschließlich der wieder und wieder geäußerten Bitte um Frieden für die Toten wie die Lebenden. Angefangen bei Johannes Ockeghem über Henry Purcell, Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach bis zu Wolfgang Amadeus Mozart widmet sich das Seminar vor allem sinfonisch dimensionierten Werken des 19. und 20. Jahrhunderts, etwa von Hector Berlioz, Giuseppe Verdi, Johannes Brahms, Antonín Dvořák, Gabriel Fauré, Alban Berg, Igor Strawinsky und Benjamin Britten. Durch persönlich und millionenfach erlittenes Leid in Folge von Weltkriegen, Diktaturen und Holocaust werden nach 1945 zuweilen auch Sinfonien, Streichquartette, Kammermusikwerke, Kantaten und Instrumentalkonzerte zu Totenmessen, die gegen Krieg und für Frieden protestieren, etwa bei Dmitrij Schostakowitsch, Bernd Alois Zimmermann, Galina Ustwolskaja oder George Crumb. Veritable neuere „Requien“ schrieben György Ligeti, Alfred Schnittke, Andrew Lloyd Webber, Enjott Schneider, Hans Werner Henze, Sofia Gubaidulina und viele andere.

 

Die Anmeldung erfolgt im Zeitraum vom 01.09.2025 um 08.00 Uhr bis zum 29.09.2025 per Ilias: Lehrveranstaltungen: Musikwissenschaft WiSe 2025/26, https://ilias.hfmt-koeln.de/goto.php?target=cat_164072&client_id=HFMT , dort bitte Kurs auswählen, beitreten und sich als Mitglied eintragen

 


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 31 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2025/26 gefunden:
Musikwissenschaft  - - - 9
Musikwissenschaft  - - - 10
Musikwissenschaft  - - - 11
Modul 3 Bildung  - - - 12
Musikwissenschaft  - - - 14
Ringvorlesung  - - - 15
Ringvorlesung  - - - 16
Musikwissenschaft  - - - 17
Wahlpflichtmodul  - - - 18
Wahlpflichtmodul  - - - 19
Wahlpflichtmodul  - - - 20
Wahlpflichtmodul  - - - 21
Wahlpflichtmodul  - - - 22
Wahlpflichtmodul  - - - 23
Wahlpflichtmodul  - - - 24
Musikwissenschaft  - - - 27
Promotionsstudiengänge  - - - 30
Musikwissenschaft  - - - 31