Zur Seitennavigation oder mit Tastenkombination für den accesskey-Taste und Taste 1 
Zum Seiteninhalt oder mit Tastenkombination für den accesskey und Taste 2 
Startseite    Anmelden     
Logout in [min] [minutetext]

"Soft Powers in War" – Die Rolle populärer Musik in den digitalen Fronten zwischen Ukraine, Russland – und darüber hinaus. - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer Kurztext
Semester WiSe 2025/26 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Rhythmus jedes Semester Studienjahr
Credits siehe Modulhandbuch/Studienverlaufsplan Belegung keine Online-Anmeldung
Hyperlink  


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
N.N, 
Zuordnung zu Einrichtungen
Fachbereich 5
Inhalt
Bemerkung

Dozentin: Olga Zaitseva-Herz 

Kompaktveranstaltung: Sa. 08.11.2025 / So. 09.11.2025 & Sa., 29.11.2025 / So. 30.11.2025, jeweils von 10:00-17:00 Uhr, Raum 13

 

Was passiert, wenn Popmusik zur Waffe wird?

Diese Lehrveranstaltung untersucht die Rolle populärer Musik im Kontext des russischen Großangriffskrieg  auf die Ukraine seit 2022. Anhand aktueller Musikbeispiele aus der Ukraine und Russland analysieren wir, wie Songs zur politischen Mobilisierung, zur psychologischen Kriegsführung oder zur Förderung gesellschaftlicher Resilienz eingesetzt werden. Zugleich fragen wir, wie digitale Plattformen, Algorithmen und KI-Technologien die Verbreitung dieser Lieder innerhalb und außerhalb der Kriegsgebiete prägen – etwa auch in deutschen Social-Media-Feeds, YouTube-Kanälen oder Spotify-Playlists.


Im Zentrum stehen die Fragen: Wie beeinflusst Musik Meinungen, Emotionen und Ideologien – und welche Verantwortung trägt die Gesellschaft, wenn Musik zu Propagandazwecken instrumentalisiert wird? Wie entstehen musikalische Narrative im Spannungsfeld zwischen Kultur und Konflikt?


Welche Rolle spielen digitale Plattformen, Algorithmen und Künstliche Intelligenz für die Herstellung, Verbreitung und Wahrnehmung dieser Musik?
Wie beeinflussen Lieder unsere Vorstellungen von Heimat, Gemeinschaft oder Freiheit – auch über Landesgrenzen hinweg?
Das Seminar bietet eine interdisziplinäre Verbindung von Musikanalyse, Medienkritik, Kulturpolitik und künstlerischer Praxis. Neben Liedanalysen und Diskussionen erhalten Studierende Einblicke in ethnomusikologische Feldforschung, historische Bezüge (z. B. zur musikalischen Kriegspropaganda des 20. Jahrhunderts) sowie aktuelle ästhetische und ethische Herausforderungen. Bezug genommen wird auch auf die Rolle Deutschlands und Europas in kulturellen Auseinandersetzungen im digitalen Zeitalter.

 

Im Studiengang BoM Jazz/Pop und BM EMP/IGP: Anrechenbar im Bereich III (Bildung) als Modul Musikwissenschaft (Geschichte und Theorie der Populären Musik)
Lehramt BA und MA Seminar Theorie und Geschichte der Populären Musik
Im Studiengang MA Musikwissenschaften anrechenbar in den Modulen III (Geschichte und Theorie der Populären Musik) und Modul V (Kulturwissenschaft/Medientheorie), ), durch Zusatzleistung auch als Lektürekurs
Im Studiengang MA Musikpädagogik Modul 5: Kultur-/Musikwissenschaft.

 


Anmeldung:

Die Anmeldung erfolgt im Zeitraum vom 01.09.2025 um 08.00 Uhr bis zum 29.09.2025 per Ilias:

https://ilias.hfmt-koeln.de/goto.php?target=grp_136452&client_id=HFMT

Bitte das PDF zum Anmeldeverfahren lesen.

 




Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 21 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2025/26 gefunden:
Musikwissenschaft  - - - 10
Musikwissenschaft  - - - 11
Musikwissenschaft  - - - 12
Musikwissenschaft  - - - 13
Modul 3 Bildung  - - - 14
Musikwissenschaft  - - - 16
Poptheorie  - - - 19
Musikwissenschaft  - - - 21