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Musikpädagogik nach dem Ende der Welt. Eine Einladung zum gemeinsamen Spekulieren - Chris Kattenbeck - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer Kurztext
Semester WiSe 2025/26 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Rhythmus jedes Semester Studienjahr
Credits Belegung keine Online-Anmeldung
Hyperlink  
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Di. 13:00 bis 14:30 woch 14.10.2025 bis 27.01.2026  Wissenschaftszentrum - WiZ Seminarraum L (14.021)        
Gruppe [unbenannt]:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Kattenbeck, Chris
Zuordnung zu Einrichtungen
Fachbereich 5
Inhalt
Bemerkung

Dozent: Chris Kattenbeck

Das Anthropozän steht für ein geologisches Zeitalter, in dem menschliches Handeln zum dominanten geophysischen Faktor geworden ist. Diese Diagnose verlangt nicht nur nach ökologischen, sondern auch nach epistemologischen, ethischen und ästhetischen Reaktionen - insbesondere in der Bildung. Das Seminar fragt danach, wie sich die Musikpädagogik in Zeiten planetarer Krisen transformieren kann und muss: Wie kann Bildung aussehen, wenn der Mensch nicht mehr als souveräner Weltgestalter, sondern als vulnerabler Teil komplexer ökologischer Gefüge verstanden wird? Und wie verändert sich unsere Vorstellung von Lernen, wenn wir angesichts multipler Krisen im Anthropozän die damit einhergehenden Affekte wie Verlust, Unsicherheit und Überforderung nicht verdrängen, sondern zum Ausgangspunkt einer reflexiven pädagogischen Praxis machen?


Im Seminar nähern wir uns diesen - und vielen weiteren - Fragen durch die Lektüre von sowohl theoretischen als auch fiktionalen Texten sowie durch die Auseinandersetzung mit musikalisch-künstlerischen Arbeiten, die das komplexe, prekäre Verhältnis von Mensch, Natur und Technologie auf irritierende, aber aufschlussreiche Weise inszenieren. In gemeinsamen Diskussionen und spekulativen Erkundungen werden wir ausloten, wie die in den Texten und Arbeiten angelegten Denkfiguren, Problemstellungen und Perspektiven in musikpädagogisches Denken und Handeln übersetzt werden könnten. Ziel ist es, Szenarien und Impulse für einen Musikunterricht zu entwickeln, der die Herausforderungen des Anthropozäns nicht nur thematisiert, sondern in seinen Strukturen, Inhalten und Praktiken produktiv aufnimmt.


Wünschenswert sind die die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Texte sowie Offenheit und Freude am Spekulieren. Außerdem empfehle ich den Besuch der Ausstellung "Hypercreatures - Mythologien der Zukunft" im Max Ernst-Museum in Brühl im Vorfeld des Seminars (leider geht die Ausstellung nur bis zum 05.10.25.).

 

Ein Leistungsnachweis ist möglich.

 

Die Anmeldung erfolgt im Zeitraum vom 01.09.2025 um 08.00 Uhr bis zum 29.09.2025 über: chris.kattenbeck@hfmt-koeln.de unter der Angabe von:
Name, Studiengang, Fachsemester, studentischer Mailadresse (X.Y@stud.hfmt-koeln.de) und Matrikelnummer.
Frühere bzw. unvollständige Anmeldungen werden nicht beachtet.


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 4 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2025/26 gefunden:
Musikpädagogik  - - - 3